Aktien & Anleihen

Dividendenkalender hilft beim Planen der Einnahmen

Zusammenfassung
  • Wer mit Dividenden möglichst regelmäßige Einnahmen erzielen will, sollte sich selbst einen Dividendenkalender anlegen und die Termine im Blick behalten.

Im Internet gibt es immer mehr Websites, auf denen Dividendenkalender zu finden sind. Oft handelt es sich dabei um mehr oder weniger umfangreiche Listen mit den Terminen der nächsten Hauptversammlung. Das ist grundsätzlich zwar sinnvoll, schließlich wird die Dividende – zumindest in Deutschland – am dritten Tag nach der Hauptversammlung ausgeschüttet. In anderen Ländern sind die Zeitpläne hingegen anders. Dort kann die Dividende auch auf zwei oder vier Termine im Jahr aufgeteilt werden.

Einige Dividendenkalender beachten eine solche Aufteilung der Zahlungen. Ein gutes Beispiel dafür ist diese Variante. Davon abgesehen kann man bei einer kurzen Suche über Google jedoch noch einige weitere Alternativen finden. Allgemein helfen solche Websites bei der Auswahl von Aktien, die man kaufen könnte. Um eine Übersicht über das eigene Depot zu behalten, sollte man hingegen selbst eine Liste erstellen.

Einfache Übersicht mit individuellem Dividendenkalender

Es gibt immer mehr Anleger, die auf eine Dividendenstrategie setzen. Dabei geht es vor allem um die Auswahl von Aktien, bei denen die Höhe der Dividende im Verhältnis zum Kaufpreis möglichst hoch ist. Oft ist das jedoch nicht der einzige Faktor. Wer die Ausschüttungen über das Jahr verteilen möchte, sollte auch die Zahlungstermine beachten.

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Auf diese Weise kann man es schaffen, dass man jeden Monat zumindest ein wenig Geld auf das eigene Konto bekommt. Über einen längeren Zeitraum kann man auf diese Weise sogar ein passives Einkommen erzielen, aus dem sich wiederum neue Investitionen finanzieren lassen. So wird das eigene Wertpapierdepot nach und nach immer größer.

Für eine genaue Übersicht über die Zahlungstermine eignen sich Programme wie Excel von Microsoft, Numbers für Mac-Nutzer oder Google Sheets. Darin trägt man das Unternehmen und den Termin der Dividendenzahlung ein. Wer noch mehr Informationen einbinden möchte, kann auch den Kaufkurs, die Höhe der Dividende und die Rendite eintragen oder automatisch berechnen lassen. Mit diesen Werten lassen sich dann ganz leicht Grafiken erstellen, die die eigenen Einnahmen zeigen.

Wichtige Aspekte bei der Planung

Bevor man sich für eine Dividendenstrategie entscheidet, sollte man natürlich einige Punkte bedenken. Zum einen bieten Aktien mit einer besonders hohen Dividende nicht unbedingt das Potenzial für enorme Kurssprünge. Ein großer Teil der Gewinne wird schließlich an die Aktionäre verteilt. Dieses Geld steht also nicht für Investitionen in Forschung und Entwicklung bereit.

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Darüber hinaus ist die Dividende nicht garantiert. Wer heute eine Aktie kauft, weil die Dividendenrendite im vergangenen Jahr besonders hoch lag, kann auch enttäuscht werden. Sollte es nämlich wirtschaftlich nicht so gut laufen, kann die Dividende jederzeit gekürzt oder sogar gestrichen werden. In der Regel sind Vorstände bei der Planung natürlich sehr vorsichtig, da sie ihre Aktionäre nicht enttäuschen wollen. Trotzdem kann es zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen, durch die es nötig ist, die Dividende zu streichen und so Liquidität zu sichern.

Fazit

Insgesamt kann es sich durchaus lohnen, bei der Auswahl von Aktien vor allem auf die Dividende zu achten. Allerdings gibt es auch eine ganze Reihe von Aktienfonds oder ETFs, die genau auf solche Papiere setzen. Letzten Endes müssen Anleger also für sich selbst entscheiden, ob sie selbst Aktien oder nur Anteile an Fonds kaufen wollen.

Welche Alternative mit Blick auf Gebühren oder laufende Kosten günstiger ist, hängt unter anderem vom eigenen Depot ab. Zudem spielen andere Faktoren eine Rolle, etwa der Umfang und die Frequenz der eigenen Transaktionen. Unabhängig davon lohnt es sich, einen eigenen Dividendenkalender zu erstellen, wenn man zumindest mehrere entsprechende Aktien im Depot hat.

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