Finanztipps

Geld verdienen im Jahr 2021 – Chancen in der Nische

Zusammenfassung
  • Gerade aufgrund der Coronakrise fragen sich viele Menschen, wie sie ohne hohe Investitionen zum Start ein wenig zusätzliches Einkommen erzielen können.

Mehr Geld verdienen im Jahr 2021 – wer wünscht sich das nicht? In der Coronakrise haben viele Menschen schließlich finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Restaurants und die meisten Einzelhändler haben in den vergangenen Monaten eine harte Zeit hinter sich gebracht. In Kinos, Theatern oder Veranstaltungszentren wurde in den letzten 12 Monaten ebenfalls nur sehr wenig Umsatz gemacht. Das hat sich natürlich auch auf viele Arbeitnehmer in diesen – und anderen – Branchen ausgewirkt. Die Ausweitung der Kurzarbeit hat zwar dafür gesorgt, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland nicht extrem angestiegen ist, trotzdem machen sich viele Menschen Sorgen über ihre finanzielle Lage.

Deshalb gibt es im Internet großes Interesse an Suchbegriffen wie “Geld verdienen im Jahr 2021”. In den Artikeln, die als Ergebnisse auftauchen, geht es in erster Linie um verschiedene Möglichkeiten, ein passives Einkommen zu erzielen. Oft sind dafür jedoch erst einmal Investitionen nötig. Um zum Beispiel mit Mieteinnahmen ein Einkommen zu erzielen, muss man zunächst ein Haus oder eine Wohnung als Kapitalanlage kaufen. Selbst bei den derzeit sehr günstigen Zinsen ist das jedoch ohne Eigenkapital kaum möglich. Etwas weniger Einsatz ist nötig, wenn man mit Dividenden ein regelmäßiges Einkommen erzielen will. Auch hier muss man jedoch zunächst Geld investieren, um Aktien zu kaufen.

Wer aktuell nicht über besonders viel Geld, dafür aber über viel Zeit verfügt, sollte sich eher auf die Suche nach anderen Tipps machen. Ein passives Einkommen lässt sich schließlich auch über das Internet generieren. Dafür ist jedoch ein wenig Aufwand nötig. Besonders am Anfang muss man zwar wenig Geld, dafür aber relativ viel Zeit investieren. Mit der richtigen Idee und der passenden Umsetzung kann sich das jedoch schnell bezahlt machen. Für einen Vollzeitjob mag es zwar nicht reichen – ein attraktives Nebeneinkommen ist aber durchaus möglich.

Mit eigenen Themen Geld verdienen im Jahr 2021

Der Begriff “Influencer” hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Berufsbezeichnung entwickelt. Allerdings muss man nicht unbedingt über mehrere Hunderttausend Follower bei Instagram, Youtube oder Facebook verfügen, um mit Hilfe von sozialen Medien ein wenig Geld zu verdienen. Wer sich auf eine spezielle Nische konzentriert, kann sogar mit einigen Hundert Followern zu einem echten “Nano-Influencer” werden.

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Die technischen Voraussetzungen dafür sind nicht besonders hoch. Im Prinzip reichen bereits ein Smartphone, ein Computer und ein wenig Kreativität. Außerdem sollte man natürlich ausreichend Zeit mitbringen, um stets für neue Inhalte zu sorgen. Dieser Aspekt ist besonders wichtig – nicht umsonst scheitern die meisten privaten Blogs oder Instagram-Kanäle daran, dass Nutzer nicht regelmäßig und über längere Zeit mit neuen Inhalten versorgt werden.

Deshalb lohnt es sich, von Anfang an eine Übersicht über mögliche Inhalte zu erstellen. Diese lässt sich etwa in große Artikel auf dem eigenen Blog, längere Videos bei Youtube oder kürzere Clips bei Instagram aufteilen. Worum es dabei genau geht, ist vor allem von den persönlichen Interessen abhängig. Wichtig ist vor allem, dass man sich selbst für sein Thema begeistert. Andernfalls geht das Interesse schnell verloren, noch bevor die ersten Euros auf das Konto fließen.

Wie wird man zum “Nano-Influencer”?

An dieser Stelle fragen sich wahrscheinlich die meisten Menschen, wie sie mit ihrem Hobby oder ihren eigenen Interessen Geld verdienen können. Dafür gibt es heute viele Möglichkeiten. Zum einen lohnt sich eine eigene Website oder ein Blog als Basis. Dort lassen sich sämtliche Inhalte teilen, von langen Artikeln bis zu kurzen Videos. Wer sich voll und ganz auf ein Thema konzentriert, kann mit der Website über passende Werbung oder das Affiliate-Marketing Geld verdienen.

Beim Affiliate-Marketing werden personalisierte Links zu Onlineshops oder anderen Websites eingebunden. Werden diese von einem Nutzer angeklickt, der anschließend dort einkauft, kassiert der Betreiber der Website eine Provision. Für den Käufer spielt das beim Preis keine Rolle, manchmal kann man sich über solche Links sogar kleine Gutscheine für den ersten Einkauf sichern. Als Betreiber eines Blogs oder einer Website findet man passende Werbepartner ganz leicht über Affiliate-Netzwerke wie Awin oder AdCell.

Zudem kann man Geld dafür kassieren, wenn Firmen auf der eigenen Website Beiträge posten wollen. Inhaltlich behält man dabei die Kontrolle, schließlich kann man solche Beiträge jederzeit ablehnen. Die entsprechende Arbeit übernehmen in der Regel PR-Agenturen, die für ihre Kunden nach passenden Websites oder Blogs suchen. Gerade in einer kleinen Nische kann man sich mit einer gut gestalteten Website auf diese Weise schnell einen Namen machen. Einzelne Posts lassen sich für zwei- bis dreistellige Beträge verkaufen.

Darüber hinaus sollte man die Onlinepräsenz mit sozialen Netzwerken verbinden. Auf diese Weise sorgt man nicht nur schnell für mehr Besucher, sondern kann auch noch weitere Firmen ansprechen. Ein Beispiel dafür sind Blogs mit Rezepten und Kochideen. Wer Fotos von einem glutenfreien Kuchen bei Instagram postet, sollte die Hersteller der einzelnen Zutaten taggen. Ein einzelner Post bringt wahrscheinlich noch kein Geld. Wer aber immer wieder die Hersteller einbezieht, wird sicher die eine oder andere Nachricht erhalten. Vielleicht kann man auf diese Weise auch nicht unbedingt Geld verdienen, dafür aber von Zeit zu Zeit Produkte für Bewertungen erhalten.

Fazit

Der eigene Blog sowie eine Präsenz bei Facebook, Instagram und Co. eignen sich in der Regel nicht, um seinen Beruf ganz aufzugeben. Wer sich jedoch von Anfang an kleine Ziele setzt, kann auf diese Weise mit seinem Hobby ein wenig Geld verdienen. Dazu muss man nicht programmieren können oder die Details von Werbung im Internet kennen. Im Laufe der Zeit ergeben sich die nötigen Kenntnisse meist ganz von allein. Zum Aufbau von Blogs oder zum Erstellen von hübschen Bildern und Videos gibt es zudem viele kostenlose Hilfen im Internet. Wer also bereit ist, seine Freizeit in ein entsprechendes Projekt zu stecken, kann langfristig auch finanziell davon profitieren.

Alternativ dazu kann man auch mit seinen Fähigkeiten als Fußball-Manager ein wenig Geld verdienen. Dafür bietet sich zum Beispiel die Plattform Sorare an, auf der man Sammelkarten handeln und eigene Mannschaften aufstellen kann. Die eigene Mannschaft lässt sich dann natürlich auch mit den eigenen Social Media-Konten verbinden.

Übrigens: Eine kürzere Form dieses Artikels gibt es auch in der aktuellen zweiten Ausgabe des “Geldmag”. Dafür haben insgesamt 19 Finanzblogger etwas über das Thema neue Einkommensquellen 2021 geschrieben. Einige dieser empfehlenswerten Finanzblogger sind auch dabei (Liste im Aufbau):

» Geldhelden.org – finanzielle Bildung
» Investby.immo – Portal für Renditeimmobilien und Crowdinvesting
» papasfinanzblog.de – Finanzmanagement mit Familie
» Gut-veranlagt.de – Blog mit Schwerpunkt auf Kapitalanlage und deren steuerliche Behandlung
» finanzfreiheit.eu – Blog für alternative Anlagen in der Nullzinsphase
» finwohl.de – Finanzielles Wohlbefinden

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