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Geldanlage in Afrika: Ungewöhnliche Märkte bieten viele Chancen

Auf der Suche nach möglichen Investitionen denken immer mehr Menschen über eine Geldanlage in Afrika nach. In vielen Ländern wird auch für die kommenden Jahre ein enormes Wachstum der Wirtschaft vorhergesagt. Darüber hinaus ist das Durchschnittsalter der Bevölkerung oft sehr niedrig, was ebenfalls für eine große Dynamik sorgt. Zugleich handelt es sich jedoch um eher ungewöhnliche Märkte, bei denen der Zugang nicht so einfach wie in Europa oder in Nordamerika ist.

Hier werfen wir einen kurzen Blick darauf, warum sich die Geldanlage in Afrika trotzdem lohnen kann. Gerade private Anleger sollten sicher nicht ausschließlich darauf setzen. Als Beimischung für das eigene Portfolio bietet der Kontinent jedoch sehr interessante Chancen. In den kommenden Jahren dürfte sich daran wenig ändern – ganz im Gegenteil.

Die Coronakrise hat im Jahr 2020 an den Börsen in aller Welt für ein enormes Auf und Ab gesorgt. Zunächst ging es mit den Kursen vieler Unternehmen steil bergab. Danach begann dann eine Kursrallye, die an vielen Börsen zu Höchstständen führte. Die wirtschaftlichen Aussichten sind jedoch längst nicht überall besonders rosig. Vielmehr dürfte die Pandemie auch auf die Wirtschaft insgesamt enorme Auswirkungen haben, die sich noch längst nicht absehen lassen. Das Kursfeuerwerk war nicht zuletzt durch die Interventionen von Notenbanken getrieben.

Sollte die Weltwirtschaft tatsächlich grundlegend neu strukturiert werden, gibt es gerade auf dem afrikanischen Kontinent großes Potenzial. Anleger können davon mit einer Geldanlage in Afrika profitieren. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie sich für diese auf den ersten Blick eher ungewöhnlichen Märkte interessieren sollten.

Perspektiven bei der Geldanlage in Afrika

In vielen Ländern zwischen Ägypten und Südafrika gibt es für Investoren eine ganze Reihe von Chancen. Fast alle Regierungen auf dem Kontinent müssen die Wirtschaft nach der Pandemie ankurbeln. Trotz der enormen Liquidität an den weltweiten Märkten fließt aber nur ein sehr geringer Teil des vorhandenen Geldes in afrikanische Märkte. Dafür mag es durchaus gute Gründe geben. Trotzdem kann man selbst als Kleinanleger von dieser Situation profitieren und hohe Renditen erzielen. Zugleich ist es jedoch wichtig, das Risiko zu begrenzen und sich zunächst umfassend zu informieren.

Ein gutes Beispiel ist das Zinsniveau in vielen afrikanischen Ländern, über das die meisten Anleger in Europa kaum etwas wissen. Ein Leitzins in Höhe von drei bis fünf Prozent ist in den meisten Ländern auf dem Kontinent völlig normal. In Ländern wie Ghana, Nigeria oder Kenia haben die Notenbanken sogar noch einen deutlich höheren Leitzins festgelegt. Dadurch sind die Kosten für Darlehen, die Unternehmen etwa zur Finanzierung von Wachstum benötigen, enorm hoch. Umgekehrt bedeutet das, dass erfolgreiche Projekte eine hohe Rendite abwerfen müssen. Für Unternehmen, deren Aktien an der Börse notiert sind, sind das gute Aussichten.

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Das Problem dabei: Die Kapitalmärkte sind in den meisten Ländern auf dem Kontinent nicht auf dem gleichen Stand wie in Europa. Die Zahl der börsennotierten Unternehmen ist oft recht klein, die Liquidität auf dem Markt ist nicht sehr hoch. Dadurch kann es schnell zu enormen Ausschlägen der Kurse kommen. Zudem wirken sich externe Faktoren überproportional auf relativ kleine Volkswirtschaften aus. Gerade der Preis von Rohöl, Gold oder anderen Rohstoffen spielt dabei eine wichtige Rolle, wenn das jeweilige Land als Exporteur auf dem Weltmarkt aktiv ist.

Alles in allem bedeutet das, dass es für private Anleger nicht ganz einfach ist, passende Instrumente zu finden. Mittlerweile gibt es jedoch Aktienfonds oder ETFs, die solche Chancen für ihre Investoren realisieren wollen. So kann man beispielsweise in Aktien der größten Unternehmen auf dem Kontinent oder in große Infrastrukturprojekte investieren. Für eine kurzfristige Rendite sind solche Projekte nicht unbedingt geeignet. Bei der langfristigen Planung in einer von der Coronakrise gebeutelten Weltwirtschaft ist diese Art der Kapitalanlage hingegen sehr spannend, um das Risiko für das eigene Portfolio ein wenig zu streuen.

Übrigens: Wer noch weitere Tipps und Ideen für sichere Geldanlagen im Jahr 2021 sucht, sollte einen Blick in das Geldmagazin “Geldmag” werfen. In der Februar-Ausgabe gibt es noch 41 weitere Beiträge von den bekanntesten Finanzbloggern aus dem deutschsprachigen Raum. Unter diesem Link gibt es das Magazin sogar kostenlos per E-Mail. Unter anderem sind folgende empfehlenswerte Finanzblogs dabei (Liste im Aufbau):

» Geldhelden.org – finanzielle Bildung
» Investby.immo – Portal für Renditeimmobilien und Crowdinvesting
» papasfinanzblog.de – Finanzmanagement mit Familie
» Gut-veranlagt.de – Blog mit Schwerpunkt auf Kapitalanlage und deren steuerliche Behandlung
» finanzfreiheit.eu – Blog für alternative Anlagen in der Nullzinsphase
» erfolgsquelle.net – Die #1 Quelle für Erfolg
» finwohl.de – Finanzielles Wohlbefinden
» phinanzielle-freiheit.at – Nimm dein Geld in deine Hände
» familien-finanzen-im-griff.de – Finanzen für die Familie aufpeppen
» girokonto-wissen.de – Unabhängiges Informations- und Vergleichsportal

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